Testimonials


MORLIND TUMLER
und GÖTZ ALY
Vereinsmitglieder

Unsere Tochter Karline ist 1979 geboren und infolge einer Gehirnentzündung, die sie in den ersten Lebenstagen erlitten hat, ziemlich schwer behindert. Bis zu ihrem 34. Lebensjahr wohnte sie in der Familie. Zunächst besuchte sie einen Kinderladen, später eine Sonderschule und dann eine Tagesförderstätte. Seit Dezember 2012 lebt sie in einer Wohngemeinschaft des Vereins Zukunftssicherung in Berlin-Zehlendorf. Die Situation dort unterscheidet sich von der häuslichen durchaus. Das Leben ist lauter, abwechslungsreicher und unterhaltsamer. Mit ihrem Umzug wurde Karline – spät, aber immerhin – gewissermaßen erwachsen. Die drei anderen Mitglieder der Wohngruppe können laufen, sprechen, sich äußern. Das genießt Karline. Sie wird, begrüßt, umsorgt und ganz selbstverständlich in den Alltag einbezogen. Zwar kann sie nicht erzählen, wie sehr ihr ihre neue Wohnung und neuen Lebensumstände gefallen, doch lacht sie häufig und ist meistens ausgeglichen.Wenn sie aus ihrer Tagesförderstätte zurückbracht wird, freut sie sich sichtlich, wieder zu Hause zu sein und Robin, Lisa und Mato als vertraute Wohngenossen um sich zu haben. Das Team der Betreuer hält engen Kontakt zu den Eltern und den anderen Wohngruppen des Hauses. Angemeldet können Eltern und Verwandte jederzeit zu Besuch kommen, Fragen stellen, Anregungen geben – die Tochter oder den Sohn zum Wochenende abholen. Natürlich hat es mit Karline schon Krisensituationen gegeben, aber auch die konnten mit den stets zugewandten und umsichtigen Pflegern und Pädagoginnen gut überwunden werden. Es ist uns nicht leicht gefallen, unsere in vielerlei Hinsicht hilfsbedürftigeTochter von zu Hause weg und überwiegend in andere Hände zu geben. Heute glauben wir, für Karline eine richtige, ihr Leben bereichernde Entscheidung getroffen zu haben. Morlind Tumler, Götz Aly


Prof. Dr. HANS HOFMANN
Vereinsmitglied

„Die Zukunftssicherung ist eine Einrichtung, in der die Menschen mit Beeinträchtigung tatsächlich im Mittelpunkt allen Denkens und Handelns stehen. Die Arbeit der Betreuer sowie aller Mitarbeiter und der Geschäftsführung ist ebenso auf dieses Ziel ausgerichtet wie der Einsatz der finanziellen Möglichkeiten, die der Verein besitzt. Und gleichzeitig gehört es zum Leitbild dieses Vereins, der von Eltern gegründet worden ist, dass immer auch die Eltern der beeinträchtigten Menschen mit einbezogen werden; sie „tragen“ den Verein als Mitglieder ebenso wie die die Haupt- und Ehrenamtlichen. Diese gemeinsame Haltung für eine solidarische Mitwirkung der Eltern und Mitarbeiter und das christliche Menschenbild sind das ganz Besondere der Zukunftssicherung.“


RENE NAUMANN
Bewohner der Wohngemeinschaft Angerburger Allee



Seit ich in der WG lebe, bin ich selbstständiger geworden…

IRIT KULZK
Geschäftsführerin Zukunftssicherung

Die Zukunftssicherung tritt für das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit Behinderung ein
Die Zukunft von Menschen mit geistiger Behinderung bezogen auf Wohnen, Freizeit und Selbstbestimmung zu sichern ist unser primäres Anliegen. Angehörige und Mitarbeiter setzen sich konsequent gemeinsam dafür ein, den Menschen, die unter dem Dach der Zukunftssicherung Berlin e. V. leben, ein Zuhause zu geben.