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Menschen mit geistiger Behinderung erhalten bei uns
den Raum und die Unterstützung zum individuellen Erwachsen-, Älter-
und Altwerden. Junge, ältere und alte Menschen mit geistiger
Behinderung haben so die Möglichkeit, ihre eigenen Wünsche bezüglich
Betreuung, Förderung, Versorgung und Pflege umzusetzen und ihren
Lebensraum aktiv zu gestalten.. |
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Mitte der 60er Jahre hatten engagierte Eltern von Kindern mit
Behinderung die Idee, für ihre Kinder eine zukunftssichernde Wohnunterbringung
in Berlin zu suchen. Den Eltern war klar, dass die Zeit des Verbleibens im
Elternhaus begrenzt ist und nicht die notwendige Gemeinschaft und Umgebung
bieten kann, die sich heranwachsende Jugendliche wünschen und die sie brauchen.
Die Kinder sollten langfristig ohne die Hilfe der Eltern in ihrer jeweiligen
Individualität gefördert werden. Ein wichtiges Ziel der Eltern war, die
entstandenen Freundschaften zwischen ihren Kindern zu erhalten und durch das
Schaffen von geeignetem Wohnraum ein gemeinsames Altwerden zu ermöglichen.
Die Eltern begannen mit der Organisation und Durchführung von Aktivitäten, die
zum Ziel hatten, den erwachsenen Menschen mit Behinderung auch weiterhin
Kulturtechniken und Hilfen im täglichen Leben zu vermitteln sowie Anregungen im
Freizeitbereich zu geben. Im Laufe der Zeit schlossen sich immer mehr Eltern von
Kindern mit Behinderung dieser Initiative an und gemeinsam gründeten sie 1973
den Verein „Zukunftssicherung geistig Behinderter e. V. Berlin. Nach einer
Namensänderung im Jahr 2007 heißt der Elternverein heute „Zukunftssicherung
Berlin e. V. Für Menschen mit geistiger Behinderung".
Im Zeitraum von 1984 - 1992 wurden drei Wohnstätten errichtet, die mehr als 60
Menschen ein Zuhause bieten. Seit 1989 werden Menschen mit geistiger Behinderung
im Rahmen des Betreuten Einzelwohnens in eigenen Wohnungen individuell betreut.
1996 wurde die erste Wohngemeinschaft eingerichtet, der in den folgenden Jahren
weitere WGs folgten.
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